Fame After Death: The Prologue 

Vernissage: 31 October 2019, 18h to 20h at balzer project, Basel

1.11.2019 – 21.12.2019

Ausgehend von dem Klischee, das man als KünstlerIn oft zu hören bekommt: "wahrscheinlich wirst du dann erst nach dem Tod berühmt", wurde die Marke "Fame After Death" entwickelt. Dazu gibt es ein passendes Logo mit einem linken Ohr, «I Love F.A.D.-Sticker» und auch die Unterschrift F.A.D. auf Gegenständen und Leinwänden.

Mit dem Ohr wird ein Bezug zu Van Gogh hergestellt, auf den dieser Mythos der posthumen Berühmtheit zurückgeht. Van Gogh gehört in der Kunstgeschichte aber zu den ganz wenigen Beispielen, wo ein künstlerisch weitgehend "erfolgloses" Leben zu Weltruhm nach dem Tod geführt hat. Die meisten KünstlerInnen, die zu Lebzeiten keine Aufmerksamkeit bekamen, geraten nach ihrem Ableben oft komplett in Vergessenheit. "Fame After Death" ist somit für KünstlerInnen kein erstrebenswertes Konzept. Durch die Etablierung u.a. als Marke wird jedoch von Fabio Luks genau das Gegenteil intendiert, was "Fame After Death" aussagt, nämlich den "Fame During Life". Marcel Broodthaers hat einmal die "Ansicht" vertreten, "dass eine künstlerische Theorie letztlich als Werbung für das künstlerische Produkt funktioniert". "Fame After Death" ist nicht wirklich eine Theorie, sondern vielmehr ein Klischee, dass eine künstlerische Transformation erfährt. Trotzdem funktioniert das Klischee in diesem Fall auch als Werbung für die ausgestellten Arbeiten.

21-10-2019

HIDDEN Jungle

Ein Dschungel aus Büchern, der sich über zwei Stockwerke ausbreitet, wobei die Schilder an den Regalbrettern ein wenig Orientierung verschaffen. Welches Regal versteckt sich hinter diesem? Und lass ich mich bei der Suche nach dem passenden Buch eventuell auch von den Farben auf den Buchrücken leiten?  
An der diesjährigen Oslo Night 2019 werden 14 Künstler*innen aus den 16 Studios der Haus Oslo Ateliers mit farbigen, duftenden, typographischen, animierten und fotografischen Interventionen ihre Zelte im Dschungel der Bibliothek für Gestaltung aufschlagen. Während gut zwei Monaten werden die Besucher*innen der Bibliothek bei ihren Streifzügen durch den Regalwald manch überraschende Entdeckung machen können!

Bibliothek für Gestaltung Basel
Vernissage: 21. September 2019 ab 18h at OSLO-Night
Artists on Books: 24. Oktober 2019 um 18h
Finissage: 30. November 2019

30-09-2019

Message on a Balloon

Vernissage:                15.08.2019 – 18:00 – 21:00 Uhr

Ausstellung:               15.08.2019 – 14.09.2019

Öffnungszeiten:         jeweils Samstag 13 – 16 Uhr

Galerie 3000, Ausstellungsraum im PROGR, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern

02-08-2019

9 x 9 Tandem Corner, Dock Basel, Di 25.6.2019, 19:30

tandem templum – Fabio Luks und Daniel Göttin begegnen sich

Direkt, expressionistisch, so präsentieren sich die Werke von Fabio Luks, zugleich sind die Arbeiten mehr oder weniger lesbar und auf ein direktes Ansprechen des Betrachters angelegt. Die systematisch minimale Herangehensweise im Gestalten von Raum ist die künstlerische Sprache von Daniel Göttin. Konstruktiv-konzeptionelle Ansätze beschäftigen ihn seit über 25 Jahren. Gemeinsam ist den beiden Künstlern, die eine Generation trennt, die Freude am Experiment und dem Spiel sowie die Vorliebe für raumbezogene Arbeiten. 2018 haben die beiden für die Arbeit «Mairaster» im Maison44 ein erstes Mal zusammengearbeitet. Eine weitere Parallele zeigt sich in der Produktion von kleinen Heften, welche aus Sätzen und konkreter Poesie bestehen.

Im 9x9 Tandem Corner Abend begegnen sie sich so wie so wieder. Zuvor haben sich Fabio Luks und Daniel Göttin entschieden, während den Monaten Mai und April, unabhängig voneinander, täglich 5 Zeilen zu schreiben. Was in diesen fünf Zeilen steht, ist komplett offen. Die entstandenen Texte werden dann zusammengeführt, wobei sich jeweils die beiden Texte desselben Tages gegenüberstehen. Das Publikum ist eingeladen, Ungewöhnliches, Analogien, Unverkennbares, Diametrales und Verwandtschaften zum visuellen Werk und in der Gegenüberstellung der Zeilen zu entdecken und den beiden Künstlern Fragen zu stellen; spontan, direkt, rasch und mit Neugierde. Wir dürfen gespannt sein, denn das Heft und weitere Eigenproduktionen werden an diesem Abend dem Publikum präsentiert.

Projektverantwortliche: Gabriella Disler

 

08-07-2019