LEBENSSPUREN. REGIONALE 17

Spuren zu hinterlassen setzt einen Raum, eine Umgebung voraus. Sei es eine abstrakte wie die Erinnerung oder eine physische, wie einen Sandstrand.
Spuren können von der einen in die andere Sphäre übergeben werden, von der abstrakten, nämlich gedachten, in die physische, den uns umgebenden Raum. Dass sich diese Spur im physischen Raum wieder abstrakt verhalten kann, macht den Reiz aus.
Wir glauben unsere Umgebung blind zu kennen, wir vertrauen und hoffen, dass sie so bleiben wird, damit wir uns nicht verirren. Verändert man jedoch auch nur einen winzigen Teil dieser vertrauten Umgebung ist alles anders: Man nehme ein einziges Sandkorn von einem Strand ist alles anders.

Wir haben Künstlerinnen und Künstler aus drei Ländern gebeten, in situ Spuren ihres Lebens und ihrer Kunst in den Ausstellungsräumen des E-Werks zu hinterlassen, die so vergänglich wie Ausstellungen sind, sich aber zugleich unausweichlich in unserer Erinnerung behaupten werden.

KünstlerInnen : Timo Alt (D), Petra Keinhorst (CH), Fabio Luks (CH), Laurence Mellinger (F), Florian Thate (D)

LEBENSSPUREN
eine Ausstellung im Rahmen der Regionale 17 in der Galerie für Gegenwartskunst im E-Werk Freiburg
kuratiert von Marcel Oettrich und Yvonne Ziegler

25.11.2016 – 08.01.2017
Vernissage am 25.11.2016, 19.00 Uhr

 

 

26-11-2016

Bachelor- und Masterausstellung Institut Kunst HGK FHNW

Every Contact Leaves a Trace

Eine Ausstellung an zwei Orten Kaskadenkondensator und Kunsthalle Basel

Eröffnung am 1. September 2016 um 18.00 Uhr

im Kaskadenkondensator und um 20.00 Uhr in der Kunsthalle Basel

Kuratiert von Chus Martínez zusammen mit Lysann König

 

Die Ausstellung läuft vom 2. bis 11. September 2016

19-08-2016

DR. KUCKUCKS LABRADOR präsentiert:

LISTE TOTAL

an der diesjährigen LISTE 21 - ART FAIR,

14.06.-19.06.2016, Basel - STAND 223, STOCK 2 

Mit Arbeiten von mir!

12-06-2016

Ausstellungsreihe „time to kill time“ im Artachment (Basel).

Ausgangspunkt ist die Doppeldeutigkeit der Redewendung „Zeit totschlagen“ oder „to kill time“. Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man damit das Überbrücken von Zeit mit einer beiläufigen Aktivität. Zum Beispiel hat man den Zug verpasst und versucht die Zeit bis zum nächsten totzuschlagen, heute meist mit Hilfe des Smartphones. Besonders in solchen Situationen wird Zeit als Gut ohne Inhalt und Richtung behandelt.

Diese Wendung lässt sich aber auch wortwörtlich verstehen. Das Objekt (z.B. Armbanduhr, Wecker, Wanduhr), welches die Zeit anzeigt, wird „totgeschlagen“. Leider lässt sich dadurch die Zeit nicht beeinflussen; denn diese läuft auch ohne menschliches Messsystem: Die Jahreszeiten wechseln, der Tag/Nachrhythmus zieht sich fort und auch die Lebenszeit der Lebewesen geht ständig voran egal ob es menschliche Uhren gibt oder nicht.

Abgesehen von dieser spezifischen Form ist Zeit, allgemein gesprochen, ein essentieller Bestandteil der Kunst, insbesondere ihres Entstehungsprozesses. So hat beispielsweise Jean-Christophe Ammann im Gespräch mit Rémy Zaugg darauf hingewiesen: „Man kann sagen, dass das Werk gleichbedeutend ist mit der Zeit, die der Künstler für den Arbeitsvorgang aufwendet. Durch seine Arbeit lässt der Künstler die Zeit Form werden.“ Dabei wird nicht nur die während des Prozesses verstrichene Zeit widergespiegelt, sondern auch die Zeit, in welcher der Künstler lebt.

Vom 4.5. – 19.6.2016 zeigen sechs Künstler, jeweils an drei Abenden, ihren künstlerischen Zeitbezug. Der Titel „time to kill time“ ist dabei ein möglicher Bezugspunkt. Unabhängig davon wird aber allen ausgestellten Kunstwerken die Zeit eingeschrieben sein.

Konzeption und Idee: Tomaz Gnus / Fabio Luks

 

http://www.artachment.com/

 

12-06-2016