9 x 9 Tandem Corner, Dock Basel, Di 25.6.2019, 19:30

tandem templum – Fabio Luks und Daniel Göttin begegnen sich

Direkt, expressionistisch, so präsentieren sich die Werke von Fabio Luks, zugleich sind die Arbeiten mehr oder weniger lesbar und auf ein direktes Ansprechen des Betrachters angelegt. Die systematisch minimale Herangehensweise im Gestalten von Raum ist die künstlerische Sprache von Daniel Göttin. Konstruktiv-konzeptionelle Ansätze beschäftigen ihn seit über 25 Jahren. Gemeinsam ist den beiden Künstlern, die eine Generation trennt, die Freude am Experiment und dem Spiel sowie die Vorliebe für raumbezogene Arbeiten. 2018 haben die beiden für die Arbeit «Mairaster» im Maison44 ein erstes Mal zusammengearbeitet. Eine weitere Parallele zeigt sich in der Produktion von kleinen Heften, welche aus Sätzen und konkreter Poesie bestehen.

Im 9x9 Tandem Corner Abend begegnen sie sich so wie so wieder. Zuvor haben sich Fabio Luks und Daniel Göttin entschieden, während den Monaten Mai und April, unabhängig voneinander, täglich 5 Zeilen zu schreiben. Was in diesen fünf Zeilen steht, ist komplett offen. Die entstandenen Texte werden dann zusammengeführt, wobei sich jeweils die beiden Texte desselben Tages gegenüberstehen. Das Publikum ist eingeladen, Ungewöhnliches, Analogien, Unverkennbares, Diametrales und Verwandtschaften zum visuellen Werk und in der Gegenüberstellung der Zeilen zu entdecken und den beiden Künstlern Fragen zu stellen; spontan, direkt, rasch und mit Neugierde. Wir dürfen gespannt sein, denn das Heft und weitere Eigenproduktionen werden an diesem Abend dem Publikum präsentiert.

Projektverantwortliche: Gabriella Disler

 

08-07-2019

DU Künstlerbuch (auf Bild klicken damit das gif abläuft)
2019
Nummerierte und signierte Auflage 1/100 bis 100/100
Broschur mit Blockleimbindung 84 Seiten 
Abbildungen s/w 29.7 × 21 cm
Konzept: Fabio Luks
Grafik: Francesca Petrarca
Künstlerbuch, limitierte und signierte Auflage 1/100-100/100
CHF 25.- / € 20.-
ISBN978-3-905297-95-9

 

 

 

 

08-07-2019

me, myself and I

Die Stadtgalerie beschäftigt sich dieses Jahr in der Ausstellung «me, myself and I» mit dem Ich. Ein Gegenüber wird gesucht und Spuren des Daseins sind in den Zwischenräumen zwischen mir und dir zu finden. Mögliche Lebensentwürfe werden ebenso angedacht, wie man die Wesensentwicklung bis zur philosophischen Krise durchlebt. Bestehende und vorgefertigte Vorstellungen des Selbst treffen auf Fremdwahrnehmung, und die Suche nach dem Eigenen schwankt zwischen privat und öffentlich. Dabei sind wir mit Grenzen der Intimität konfrontiert, welche Nähe und Distanz sowie das Ich und das Du neu verhandeln.

Stadtgalerie, Bern

14.12.2018 – 26.01.2019

11-02-2019

HOME

L’Espace d’art contemporain (les halles) zeigt eine Reihe von Arbeiten, die sich der heimatlichen Verbundenheit sowie dem familiären oder häuslichen Umfeld widmen. Die einzelnen künstlerischen Positionen ergänzen sich, vermengen sich und treten in einen Dialog miteinander. Die relative räumliche Begrenztheit des EAC und die unterschiedlichsten Umsetzungen bedingen eine Art von Radikalität in den Beziehungen zwischen den Werken. So besetzt beispielsweise die monumentale Arbeit "Home" von Fabio Luks den Raum und unterteilt ihn zugleich, während Michael Blasers Video "Kühe" eine friedliche und ländliche Atmosphäre erzeugt.

EAC (les halles), Porrentruy

09.12.2018 – 20.01.2019

11-02-2019