TALK TO ME

Ob im Privaten oder in der Öffentlichkeit, der Dialog ist ein wesentlicher Bestandteil der Interaktion und des Wissenstransfers. Durch tradierte Zeichensysteme, rhetorische Mittel und durch nichtsichtbare Prozesse findet eine permanente Verbreitung und Übertragung von Information statt. Die Ausstellung Talk to me setzt hier an und führt multimediale Arbeiten zusammen, die sich mit disparaten Formen des Dialogs beschäftigen. Kommunikation als Schlüssel zum Verständnis und Missverständnis der Welt bildet das Kernthema der Ausstellung. Dabei reflektieren die versammelten Werke soziale Gefüge und loten interaktive, sinnliche, sprachliche, technische und digitale Möglichkeiten und Abhängigkeiten des Zwiegesprächs aus. Handschriftliches verselbständigt sich zu überdimensionalen Objekten, das Innehalten changiert zwischen Isolation und Konfrontation, Emotionen werden in digitale Signale umgewandelt, Gerüche vermitteln individuelle Sinneseindrücke und Materialien werden zu Resonanzkörpern unserer alltäglichen Geräuschkulisse. Jede gezeigte Arbeit stellt eine individuelle Auseinandersetzung mit ungewöhnlichen Formen der Kommunikation dar. Während sich die Möglichkeiten des Sendens und Empfangens im Digitalzeitalter vervielfacht haben, hinterfragen die ausgestellten Werke in Rückkopplung an unsere alltäglichen Erfahrungen unter anderem auch, wie Informationen produziert und weitergegeben werden. Sie richten das Augenmerk auf Missverständnisse, Störungen und Irritationen, die beim Informationstransfer entstehen können. 

23.11.2018 – 06.01.2019

10-12-2018

GOOD NEWS

Die Ausstellung der diesjährigen Regio­nale 19 zeigt Arbeiten von Künstlern aus dem trinationalen Raum, welche alternative Gefüge von Wissen, Wahrnehmung und Macht in verschiedensten Formen und Kontexten künstlerisch verhandeln. Rigide Wissenssysteme sowie standardisierende, historische Narrative werden angesprochen, die Objekten, Landschaften, Territorien etc. eingeschrieben sind. Hier könnten Dinge ins Wanken geraten und uns in einem Zustand der Verwirrung zurücklassen. Das Prinzip der Dekonstruktion und Rekonfigurierung könnte ein aufgefrischtes Verständnis alternativer, geschichtlicher Denkstrukturen und Anordnungen bieten und eine Plattform für kollektives Träumen und Veränderungen ermöglichen. Stimuliert werden eine persönliche, körperliche und subjektive Erfahrung von «Wirklichkeit» sowie ein unmittelbares Erleben von Intuition und Reflexion: Dies als Ausdruck einer sich stetig verändernden Beziehung mit der Welt, an Stelle eines Dualismus von Subjekt und Objekt, eine bewusste Erfahrung von Verknüpfungen und Relationen. Gute Neuigkeiten also!

24.11.2018 – 06.01.2019

08-12-2018

INTERVENTION_1

Fabio Luks – Kunsthaus JETZT

27. September bis 11. November 2018

Den Auftakt der Kunstinterventionen zum 10-jährigen Jubiläum des Erweiterungsbaus des Kunsthauses Grenchen macht Fabio Luks (*1982, Biel). Auf dem Vorplatz sind fünf menschengrosse Skulpturen aus Kunststoff arrangiert. Es handelt sich dabei um Buchstaben, die das Wort «JETZT» ergeben. In leuchtendem Blau lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Kunsthaus Grenchen. Zusammen mit der Leuchtschrift gelesen, die fest mit der Architektur verbunden ist, ergibt dies die Wortkombination «Kunsthaus Jetzt» – ein Ausruf und ein Aufruf. Kommen Sie uns besuchen: Jetzt und immer wieder!

VERNISSAGE

Mittwoch, 26. September 2018 | 18.30 Uhr

KÜNSTLERGESPRÄCH UND FINISSAGE

Sonntag, 11. November 2018 | 11.30 Uhr. Anna Leibbrandt und Claudine Metzger unterhalten sich mit Fabio Luks über seine Arbeit. Anschliessend Apéro.

 

 

04-09-2018

coming back home 

2018, Broschur mit Klebebindung, 224 Seiten, Abbildungen 4-farbig, 29.7 x 21 cm,

limitierte und signierte Auflage 1/12–12/12 (gif - bitte anklicken)

20-06-2018